1. Bundesliga – Siegerländer zu stark

27. Oktober 2019 Kommentare deaktiviert für 1. Bundesliga – Siegerländer zu stark

Einen sehr langen Anreiseweg musste das Turn-Team Singen am vergangenen Wochenende auf sich nehmen, um im fünften Ligawettkampf gegen den Tabellennachbarn Siegerländen KV anzutreten. Nach dem Überraschungssieg gegen den SC Cottbus hatte man sich einiges vorgenommen, wenn auch der Singener Topscorer Ivan Stretovich nicht mit am Start war. Und schon bei den ersten Duellen am Boden wurde klar, dass es hier sehr schwer werden würde, einige Punkte auf die Habenseite zu bekommen. So ließen die Gastgeber schon zu Beginn nichts anbrennen und sicherten sich den Boden mit 11:3 Punkten. Am Pauschenpferd war es dann noch klarer, keiner der Gästeturner konnte punkten und man verlor auch dieses Gerät mit 11:0. Zum Leidwesen von Singens Trainer setzte sich die Überlegenheit der Siegerländer auch an den Ringen fort. Trotz guter Gegenwehr und ordentlichen Übungen mussten auch die Ringe mit 7:1 Punkten abgegeben werden. Mit einem deutlichen Vorsprung von 29:4 Scores ging es in die Pause, in der die Gäste vom Bodensee noch einmal ihre ganzen Kräfte sammelten, um vielleicht doch noch das eine oder andere Gerät zu gewinnen.

Am Sprung schien dies auch beinahe zu gelingen. Am Ende hatte jedoch der Siegerländer KV nach den vier ausgeglichenen Sprungduellen knapp die Nase vorn und gewann das Gerät mit 2:1 Punkten. Während die Gäste noch mit den teils wohl unverständlichen Entscheidungen des Kampfgerichts haderten wechselten die Teams an den Barren. Doch auch hier setzte sich der Siegeszug der Siegerländer fort und die Gastgeber gewannen mit 11:1 Punkten. Am Reck dann das gleiche Bild, auch wenn das Ergebnis mit 7:4 für den Siegerländer KV nicht so hoch ausfiel. In der Endabrechnung hieß dann schließlich 49:10 Punkte für die Gastgeber, und das Geräteergebnis von 12:0 war ebenfalls deutlich. Mit diesem Erfolg bleibt der Siegerländer KV allerdings auf Platz 5, der StTV Singen liegt knapp dahinter auf dem sechsten Platz. Nachdem auch der TSV Pfuhl gegen den SC Cottbus mit 8:70 und der TuS Vinnhorst gegen die TG Saar mit 24:56 verloren haben wird es für Singen auf den kommenden Heimwettkampf am 09.11. gegen den TuS Vinnhorst ankommen, ob die kleine Chance auf den Klassenerhalt bestehen bleibt. Nun heißt es erst einmal, in den nächsten zwei Wochen neue Kräfte und Motivation zu sammeln, um in diesem entscheidenden Wettkampf das beste herauszuholen. Und mit dem phänomenalen Publikum in der Münchriedhalle wird dies auch gelingen.

 

Bilder:

Christian Dehm am Barren

Nikita Ignatyev an den Ringen

 

(Oliver Dehm, Singen 27.10.2019)

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