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Abteilungen
29.07.2010
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Archiv 2001 Rückblick
2001
Knapp zwei Wochen vor den
Deutschen Meisterschaften erfuhr ich durch unseren Abteilungsleiter
Herrn Merz, dass ich mich für die Deutschen Meisterschaften
Qualifiziert hätte. Ich konnte es kaum glauben. Aber mir war sofort
klar, dass meine Siegchancen sehr gering sein würden, denn es war erst
mein fünftes Turnier. Aber was soll es - man hat ja nicht immer die Möglichkeit
auf eine Deutsche Meisterschaft zu kommen, denn dabei sein, ist ja
alles. Am
24. Mai fuhren wir mit dem Zug vom Singener Bahnhof ab. Meine Mutter und
ich waren froh, als wir nach einer achtstündigen Bahnfahrt in Osnabrück
ankamen. Mit dem Bus ging es in das Hotel, das unsere Konkurrenz aus
Geisingen gebucht hatte. (Ein großes Dankeschön an Käte und Roland
Gutwenger, die uns viel geholfen haben, alles zu organisieren.) Gleich
nach der Ankunft bezogen wir unser Zimmer und danach ging es sofort in
die Turnhalle, die nur ein paar Meter vom Hotel entfernt war. Dort
musste ich meine Waffen prüfen lassen. Ich dachte zunächst, dass wir
dort Stunden stehen und eine unendliche Schlange vor uns stehen würde.
Doch ich kam gleich dran. Man hat mein Florett, meine elektrische Weste
geprüft und auf meine Maske einen Kleber gemacht. Fertig, das war es.
Danach kehrten wir in das Hotel zurück und gingen nach einem guten
Essen frühzeitig schlafen. Am nächsten Morgen gingen wir nach einem kräftigen Frühstück in die Halle. Es waren eigentlich drei Hallen mit 27 Fechtbahnen. Als wir die Hallen um neun Uhr betraten war schon mächtig viel los: Alle Bahnen waren belegt. Heute sollten nur Jahrgang 1988 und 1989 fechten. Im Jahrgang 1988 waren 129 und im Jahrgang 1989 waren 69 Teilnehmerinnen am Start. Die beiden Mädchen aus Geisingen (Jahrgang 1989) wurden zur ersten Runde aufgerufen. Da ich noch warten musste, begleiteten wir sie, um erste Erfahrung zu sammeln. Nach ca. einer halben Stunde wurde ich aufgerufen und musste mich in Halle B begeben. Dort war schon eine Fechterin aus einem Fechtinternat in Berlin, Fechterinnen aus Mainz, Köln, Frankfurt und Taubenbischofsheim, einer besten Fechtclubs in Deutschland. Meine
Hoffnungen auf einen Sieg schwanden, doch ich machte mir Mut und sagte:
»Gut, viele Chancen auf einen Sieg habe ich nicht, aber als einzige
Singenerin will ich mir Mühe geben und mehr als nur Mühe«. Mein
erster Kampf war gegen Mainz. Ich habe zunächst zwei Treffer gesetzt,
aber danach wurde ich von der Fechtbahn gefegt wie ein Sandkorn. Was
soll es, ich hatte zweimal getroffen. Beim nächsten Kampf konnte ich
zwar nur einen Treffer setzen, aber ich habe es meiner Gegnerin nicht
leicht gemacht, denn sie hat oft wegen einem lahmen Arm immer eine kurze
Pause verlangt. Mein vierter Kampf war eine Chance auf einen Sieg. Ich
habe mit vier Treffern geführt und hätte nur noch einmal treffen müssen.
Ich habe alles versucht was mir in der kurzen Zeit einfiel. Trotzdem
musste ich den Sieg meiner Gegnerin überlassen. Ich war mächtig sauer
auf mich. Im fünften Kampf schaffte ich es nicht mehr, obwohl ich den
Kampf unbedingt gewinnen wollte. Ich war sehr müde und wurde von der
Fechterin aus Berlin, ohne dass ich einen Treffer setzen konnte,
besiegt. So endete meine erste Deutsche Meisterschaft und ich war doch
mehr als nur enttäuscht. Ich habe zum Schluss den 57. Platz belegt.
Wenigsten war ich nicht letzte und ich war sogar noch vor meiner
Freundin und Rivalin aus Geisingen. Am
Nachmittag, als auch die Mädchen aus Geisingen fertig waren, gingen wir
in den Zoo und erlebten noch einen schönen Tag. Am gleichen Abend
fuhren wir zurück und ich war froh, zum ersten Mal an einer Deutschen
Meisterschaft teilgenommen zu haben. Jeanne Renault
5th London International Universities Fencathlon (LIUF)
Als
einer von sieben Degenfechtern der Universität Stuttgart nahm Philipp Lattner aus Singen am 30. Juli 2001 an dem Turnier teil. Mit Teilnehmer
aus England, Schottland, Schweiz, USA, Deutschland, Schweden, Kuweit und
Nigeria waren fechtende Studenten von 25 Universitäten aus acht
Nationen am Start. Nach
knapp acht Stunden hatten sich von über 100 Degenfechtern nur noch vier
für das Finale qualifiziert. Hier unterlag Philipp Lattner seinem
Vereinskamerad aus Stuttgart nur knapp. Eigentlich hatten die
Veranstalter gar nicht geplant, den dritten Platz auszufechten. Aber
Lattner und der Schotte Bowrd hatten einfach Spaß daran weiterzumachen
und so errang Philipp mit 15 : 14 Treffern den dritten Platz. In der Uni-Gesamtwertung erreichte die Universität Stuttgart den zweiten Platz hinter Mainz und vor London. Philipp Lattner hat schon in jungen Jahren bei der Fechtabteilung des Stadt-Turnvereins begonnen und ficht zur Zeit beim TSF Ditzingen sowie an der Uni Stuttgart bei Fechtmeister Alexander Koppe. Nebenbei trainiert er die Anfänger der Universität. Philip ist nach wie vor Mitglied unserer Fechtabteilung. Immendingen Am
3.11.2001 fand in Immendingen ein Qualifikationsturnier im
Florettfechten der Jugend A und B statt. Vier Fechterinnen des
Stadt-Turnvereins, betreut von ihrer Trainerin Dagmar Renault, nahmen an
diesem mit starker Konkurrenz bestücktem Qualifikationsturnier teil.
Dabei erreichten die Mädchen folgende Platzierungen:
Halloween-Turnier Dieses
Turnier war als spezielles Nachwuchsturinier für
Jugend-FlorettfechterInnen ausgerichtet. Da
in den Lährgängen der B-Jugend nur zwei Mädchen teilnahmen, mussten
die beiden Singener Fechterinnen Viktoria Sedlmaier und Jeanne Renault
zusammen mit ihrem Vereinskamerad Frieder Hammer bei den Jungen
mitfechten. Die Singener Fechtcrew erzielte folgende Platzierungen:
Erich März, Abteilungsleiter Fechten |
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