DONNERSTAG, 19. FEBRUAR 2004
HEGAUER SPORTGESCHEHEN
Training mit Olympiasieger Belenki beim StTV Singen ein voller Erfolg -
Verein wurde vorgestellt
Das machte Lust auf mehr
(slg.)
Der
Stadt-Turnverein
Singen
hat sich
einiges einfallen lassen,
um ganz besonders die jungen
Turnerinnen und Turner für das Gerätturnen zu begeistern. Am Mittwoch, 11.
Februar, ab 15 Uhr, trainierte der mehrfache Weltmeister Valeri
Belenki in
der Waldeckhalle mit dem
Nachwuchs des
StTV Singen.
Unter
dem Moto „Lust auf mehr" veranstalteten der Schwäbische
und der Badische Turnerbund und
die Staatliche Toto-Lotto GmbH gemeinsam
mit dem StTV Singen,
einen exklusiven
Turnunterricht mit Olympiasieger
und Weltmeister Valeri Belenky, Europameister Alexej Grigoriev
und dem Turnexperten
Kurt Knirsch.
Das Jugendtraining in der
Waldeckhalle war der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe
mit insgesamt acht Aktionen
in allen Landesteilen, die zum
Ziel hat; die Bedeutung einer frühen Grundlagenausbildung herauszustellen
und die
Entwicklung der Jugendarbeit im
Sport in BadenWürttemberg zu
fördern.
Singens Oberbürgermeister Andreas
Renner und der Vorsitzende des STI'V Singen Ewald Röthele begrüßten die
Gäste, vor allem die zahlreichen jugendlichen Turnerinnen und
Turner, bevor es an die Geräte
ging. Olympiasieger Valeri Belenki und
Europameister Alexej Grigoriev brannten ein begeisterndes Feuerwerk
der Turnkunst ab und bestätigten damit
ihr großartiges Können.
StTV-Vorsitzender Ewald Röthele
nutzte den Besuch der beiden Weltklasse-Turner zu einer aktuellen
Information über den Stadt-Turnverein Singen.
„Der StTV Singen ist
mit
ca. 2650 Mitgliedern in sechs
Abteilungen, davon alleine 2200 Mitglieder in der Abteilung Turnen,
Gymnastik und Gesundheitssport, einer der: größten Vereine im Badischen
Sportbund Freiburg und besitzt diese wunderbare vereinseigene
Waldecktumhalle", so
StTV-Vorstand Röthele.
Er erinnerte
an die große Tradition, die, vor
allem auch im Breitensport, in
den Turnvereinen üblich ist. Schon in
den Jahren 1928 bis 1935
hatte der Verein eine ausgezeichnete Leistungsriege, die Wettkämpfe gegen
renommierte Vereine bestritt.
Im
Jahre 1953, beim Deutschen
Tunfest in Hamburg erregte der StTV Singen Aufsehen
mit seinem Vereinsturnen an fünf
Hochrecks, wobei Bilder die Titelseiten der
Presse in
ganz Deutschland zierten.
In den 70er, 80er und Anfang der
90er Jahre war der StTV Singen Ausrichter zählreicher
Olympia- und
Weltmeisterausscheidungen, Länderkämpfen bei den Kunstturnern gegen die
Schweiz und der Deutschen Meisterschaften der Kunstturnerinnen. „All diese
hochkarätigen Veranstaltungen für das Kunstturnen waren
nur möglich durch unsere
kameradschaftlichen herzlichen Kontakte zunächst zu Albert Zellekens und
später zum Sportdirektor des Deutschen Turnerbundes Herrn Wolfgang Willam",
so Röthele. Ein weiterer Höhepunkt im Vereinsgeschehen war im Jahre 1984,
die Ausrichtung des glanzvollen Badischen Landesturnfestes und zuletzt die
Durchführung der Landesgymnastrada des Badischen Turnerbundes im
Jahr 2000 in Verbindung mit der Landesgartenschau der Stadt Singen.“
„Als im Jahre 1994/95 die
vereinseigene Waldeckturnhalle gebaut wurde, war es leider aus
Platzgründen nicht möglich, eine eigene Trainingshalle mit festaufgebauten Geräten zu errichten. Doch fanden wir einen Kompromiss
für den Leistungssport in unserem Verein, dass wir eine eigene
integrierte Schnitzelgrube eingebaut haben, um so dem Leistungssport
Geräteturnen Rechnung zu tragen. Diese Schnitzelgrube steht auch: der
Regionalligamannschaft des: Hegau-Bodensee-Turngaues zu Training zur
Verfügung", so Ewald Röthele, der ganz besonders Diplomsportlehrer Axel
Leitenmair für seinen Einsatz dankte.

Hochkarätige Glaste
waren beim Singener Stadt-Turnverein zu Gast: (von links) Kurt Knirsch (Uni
Tübingen), Valeri Belenki (Olympiasieger), Oberbürgermeister Andreas
Renner, Alexej Grigoriev (Russischer Europameister), Axel Leitenmair (Diplom-Sportlehrer
Stadt-Turnverein Singen), Ewald Röthele (1. Vorsitzender Stadt-Turnverein
Singen)